Permakultur abgeleitet von permanenter Agrikultur versteht sich als Planungswerkzeug für einen zukunftsfähigen Lebensstil. Bei einem Permakultur-Designkurs lernt man wie man sein persönliches Umfeld resilient gestaltet und im Einklang mit der Natur Boden bewirtschaftet. Die Kleinstlandwirtschaft Weberhäusl am Stadtrand von Wels ist seit nunmehr zehn Jahren Lernort für Permakultur.

Seit den frühen 1990er Jahren setzt sich Hermann Gruber mit dem Thema Permakultur auf dem eigenen Grund und Boden auseinander. Der steinige Hoader Boden der Welser Heide stellt besondere Herausforderung an jeden Gärtner und Bauer der im Kreislauf mit der Natur wirtschaften will. Hermann Gruber hat sein Wirken insbesondere dem Waldgarten, einer ausdauernden Etagenwirtschaft verschrieben. Im Waldgarten wird versucht passende Pflanzgemeinschaften von Obstbäumen, Beerensträuchern, Ausdauerndem Gemüse, Kräutern und Kletterpflanen wie Wein zu bilden.

Vor zehn Jahren wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Perma-Norikum und dem Austro-Neuseeländer Joe Polaischer der erste Permakultur-Designkurs abgehalten. Interessierte aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Ungarn nahmen an diesem Lehrgang teil. In den folgenden Jahren wurde die Kleinstlandwirtschaft mit ihren Anschauungsmodellen regelmäßiger Austragungsort für Permakultur-Designkurse, Exkursionsziel und verschiedene weitere Veranstaltungen.

Um das Thema Waldgarten Interessierten zu öffnen wurde vergangenes Jahr das Österreichische Waldgarten-Institut gegründet. Natürlich gibt es 2017 auch wieder einen Permakultur-Designkurs, dieser findet vom 7. bis 19. August statt. Teilnehmen kann jeder der einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft leisten möchte. Mehr Informationen unter http://www.waldgarteninstitut.at

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