Die Green Riders Tour 2019 führt vom Atlantik an das Schwarze Meer, quer durch Europa. Die Green Riders sind eine internationale Fahrrad-Bewegung, lose zusammen gewürfelt aus verschiedensten Ländern. Wer mitfahren will, fährt mit. Jeder muss sich selbst um die eigenen Belange kümmern, es gibt keine Begleitfahrzeuge, jedoch wird auch überall zusammen geholfen wo es geht. Und das ist auch ihr Credo, nachhaltige Projekte besuchen um dort viele Hände als Hilfestellung für einen Tag anzubieten.

Um natürlich kein zu großes verkehrstechnisches Aufsehen zu erregen, radeln sie in Kleingruppen. Spätestens am Abend trifft man sich wieder und zwischen durch wird gemeinsam gearbeitet.

Ähnlich war es auch bei uns, im Österreichischen Waldgarten-Institut. Schon zu Mittag trafen die ersten aus Passau kommend, am 26. Juni, auf ihren Drahteseln ein. Die letzten am Abend, kurz nach 20 Uhr.

Großes Interesse der Green Riders gilt der Permakultur und so hatten sie bei uns die Gelegenheit, tief in die Materie einzudringen. Am ersten Abend gab es noch eine Führung über unser gesamtes Gelände. Der erste Abend klang gemütlich am Lagerfeuer aus.

Der Arbeitseinsatz begann um 8 Uhr morgens. Gemeinsam wurde am Rückbau unseres alten Hofgebäude gearbeitet. Ziegel gereinigt und im Garten auf Paletten zwischengelagert. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit über 30 Leuten, gab es einen amerikanischen Permakultur Film. Auf Grund der Hitze wurde eine Abendschicht von 17.00 bis 20.00 Uhr eingelegt.

Der arbeitsreiche Tag fand seinen Ausklang wieder am Lagerfeuer, wo noch gemeinsam musiziert wurde.

Um der Hitze zu entgehen, nützen einige der Green Riders schon die frühen Morgenstunden, die an Hitze angepassten, wie aus Australien, Florida und Carlifornien, nahmen sich noch die Zeit für ein gemütliches Frühstück.

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