Das Waldgarten-Institut – Gemeinsam einen resilienten Lebensbereich schaffen!

Mit seinen 30 Jahren ist unser essbarer Waldgarten einer der ältesten Europas! Im essbaren Waldgarten geht es grundsätzlich darum, auf kleiner Fläche alles Lebensnotwendige zu produzieren: Lebensmittel, Viehfutter, Medizin, Fasern, Energie- und Bauholz. Waldgärten sind auf lange Sicht tragfähig, sie bereichern und bauen den Boden auf. In unseren Breiten kann man sich den Waldgarten als eine Kombination aus Streuobstwiese, Beeren-, Stauden- und Kräutergarten vorstellen – eine Staffelung in Raum und Zeit.
Seit 15 Jahren sind wir auch ein Lernort für Permakultur. Permakultur beruht auf einem Denken in ökologischen Zusammenhängen und Wechselwirkungen, mit dem Ziel, dauerhafte, sich selbst erhaltende Systeme aus Pflanzen, Tieren und Menschen zu entwickeln.
Viele Menschen haben uns besucht, haben an Lehrgängen und Exkursionen teilgenommen oder waren bei uns Praktikanten. Zahlreiche Interessierte verfolgen unsere Beiträge im Internet und in den Medien. Jetzt ist es an der Zeit, das Österreichische Waldgarten-Institut auch als Gebäude zu manifestieren.

 

Planung des Österreichischen Waldgarten-Instituts abgeschlossen

Planungsphase abgeschlossen

Über 4 Jahre planten wir den Neubau unseres Waldgarten-Institutes. Es soll ein Ökobau, eine Symbiose aus Naturbaustoffen, wie Holz und Lehm, aber auch Altbaustoffen, wie alten Ziegeln oder Holzbalken, werden. Altbaustoffe unseres ehemaligen, teilweise über 400 Jahre alten Hofgebäudes, können so nach dem Cradle to Cradle Prinzip eingebunden werden. Dazu wurden Balken für Balken und Ziegel für Ziegel, händisch abgetragen und gereinigt.
Der Neubau soll der Produktentwicklung von Lebensmitteln aus pflanzlichen Rohstoffen aus dem Waldgarten, der Weitergabe des Wissens, in Form von Vorträgen, Workshops, geführten Rundgängen und dem Erfahrungsaustausch dienen. Neben dieser Forschungs-, Produktions- und Lehrtätigkeit bei uns im Österreichischen Waldgarten-Institut, werden drei weitere Wohneinheiten für Menschen entstehen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Arbeit mit und in der Natur sehen. Zurzeit gibt es am Gelände schon ein Wohnhaus mit 3 Wohneinheiten, wo Menschen miteinander leben und lernen.

Bernhard Gruber, Leiter des Österreichischen Waldgarten-Instituts, Permakultur-Aktivist und Buchautor

Resilienter Lebensbereich

Im Sinne der Permakultur möchten wir das Österreichische Waldgarten-Institut weiter zu einem resilienten Lebensbereich ausbauen. Gesunde regionale Lebensmittel werden zur Selbst-Versorgung der Menschen am Standort hergestellt. Ziel ist es, Stoffkreisläufe vor Ort zu schließen und somit den Großteil des eigenen Energiebedarfs zu decken. Durch ganzjähriges Mulchen und Anbau pflanzlicher Vielfalt wird der Boden ständig verbessert.

Sieglinde Gruber, Ernährungberaterin und Permakultur-Praktikerin

Beim Österreichischen Waldgarten-Institut steht nicht nur der essbare Waldgarten im Vordergrund, es werden auch die 5 Säulen der Permakultur widergespiegelt: Gesunde Ernährung, die Körper Geist und Seele wachsen lässt; Energieversorgung aus nachwachsenden Rohstoffen; Architektur nach modernen baubiologischen Standards; Wissenstransfer, Theorie und Tun geben sich die Hand; Kooperation zwischen Menschen, Tieren und Natur.

Co-Housing, Co-Working und Co-Farming

Durch die Gemeinschaftsbereiche, speziell auch die große Küche und den Gemeinschaftsraum, werden Interaktion und Synergien gefördert. Gemeinsames Gärtnern, Ernten, Kochen und Essen werden die Basis eines bewussten, gesunden und gemeinschaftlichen Lebensstils.
Durch das neue Waldgarten-Institut wird ein gemeinschaftlicher Lebens- und Arbeitsbereich mit Rückzugsmöglichkeit in die eigenen vier Wände entstehen.

Ein gemeinsamer Lebensbereich soll entstehen

Seit Herbst 2019 wird neben dem essbaren Waldgarten und verschiedenen Gemüseanbauflächen, eine weitere Fläche von 6.000 m² zu einem syntropischen Agroforst (dem Leben nachempfundene bewusste Einbeziehung von Bäumen und Sträuchern in die Landwirtschaft) gestaltet. Die Fläche wurde mit einer 400 lfm langen, dreireihigen Naturhecke eingefasst und 180 lfm Lagerobst mit Suczessions- und Symbiosepartnern gepflanzt. Im Zentrum wurde eine kreisrunde Hügelbeetanlage errichtet. Diese Fläche soll den Selbstversorgungsgrad der Gemeinschaft erhöhen und bietet Beschäftigungsmöglichkeit für mehrere Menschen.

Alternative Finanzierungsmodelle

Durch Altbaustoffe und Eigenleistung möchten wir die Gesamtsumme des Neubaus bei Euro 600.000,- halten. In den letzten Jahren konnten wir als Verein eine Rücklage bilden, das Fundament unseres Vorhabens ist soweit gesichert, nur ähnlich wie im Film „Unsere große kleine Farm“ wollen die Banken nicht mitspielen. Ein Crowdfunding über die Gemeinwohl-Genossenschaft wird angestrebt. Doch den größten Teil müssen wir über private Darlehnsgeber und Gönner abdecken.

Lasst uns daher eine lebens- und liebenswerte Zukunft gemeinsam gestalten!

So könnt ihr uns unterstützten:

  • DarlehensgeberIn oder GönnerIn
  • freiwillige handwerkliche Mitarbeit beim Ziegelbau und/oder Holzbau
  • KäuferIn unserer Bücher „Die kleine Permakultur-Fibel“ und „Unser essbarer Waldgarten“
  • Menschen oder Bildungshäuser, die uns zu einem Vortrag / Workshop buchen
  • TeilnehmerIn am Permakultur-Planungslehrgang im Sommer 2021
  • … oder einfach nur MultiplikatorIn

Noch ein Hinweis: Geldspenden können von der Steuer abgesetzt werden!
IBAN: AT97 2032 6000 0003 4785
BIC/SWIFT: SPNKAT21

Wir freuen uns auf euren individuellen Beitrag!

Bernhard und die österreichische Waldgarten Gemeinschaft

Österreichisches Waldgarten-Institut
Bernhard Gruber
Stadlhof 47
4600 Wels
Austria
+43 650 76 314 28
http://www.waldgarteninstitut.at